In Arbeit
Hier gibt es bis zum KLMF ein video
Blauer Himmel Entspannung zum Vorlesen
Finde eine bequeme Position.
Du kannst liegen oder deinen Kopf auf deine Arme legen.
Wenn du möchtest, kannst du deine Augen schließen. Spür, wie dein Körper jetzt ganz ruhig wird.
Vielleicht war heute ein guter Tag.
Vielleicht war heute ein schwieriger Tag.
Jetzt ist einfach nur dieser Moment.
Wir beginnen mit unseren Händen.
Ball deine Hände jetzt ganz fest zu Fäusten.
Ganz fest… und noch ein bisschen fester…
Spür die Spannung in deinen Händen.
Und jetzt lass los.
Lass deine Finger ganz weich werden.
Spür den Unterschied zwischen fest und locker.
Jetzt spann deine Arme an.
Mach deine Arme ganz stark, wie Superheld:innen-Arme.
Halte die Spannung…
Und jetzt lass los.
Deine Arme werden ganz schwer und entspannt.
Jetzt zieh deine Schultern langsam nach oben zu deinen Ohren.
Ganz hoch… halt kurz…
Und lass sie wieder sinken.
Ganz locker. Ganz weich.
Jetzt spann dein Gesicht an.
Kneif die Augen fest zusammen, runzle die Stirn…
Und lass los.
Deine Stirn ist glatt. Deine Augen ganz weich.
Spann deinen Bauch an.
Festhalten…
Und loslassen.
Ganz weich.
Jetzt spann deine Beine an.
Drück sie fest zusammen…
Und lass los.
Deine Beine sind schwer und entspannt.
Jetzt ist dein ganzer Körper ruhig und schwer.
Atme ruhig ein…
Und ruhig wieder aus.
Noch mal ruhig ein…
Und ruhig wieder aus.
Nun stell dir vor:
Du liegst auf einer großen, grünen Wiese.
Das Gras ist weich unter dir. Vielleicht kitzelt es ein bisschen.
Über dir ist ein weiter, blauer Himmel. Die Sonne lächelt auf dich runter und du spürst die warmen Sonnenstrahlen auf deinen Wangen. Es fühlt sich ganz angenehm an.
Und am Himmel sind Wolken.
Manche Wolken sind hell und flauschig.
Sie sehen freundlich aus.
Manche Wolken sind dunkel und schwer.
Vielleicht sehen sie ein bisschen wie Gewitterwolken aus.
Jede Wolke ist anders.
Und unsere Gefühle sind wie diese Wolken.
Manchmal fühlst du dich leicht und fröhlich.
Manchmal wütend.
Oder traurig.
Oder genervt.
Oder enttäuscht.
Das sind deine Wolken.
Und genau wie am Himmel
ziehen auch Gefühle weiter.
„Ah, da ist eine wütende Wolke.“
„Ah, da ist eine fröhliche Wolke.“
Du kannst sie einfach beobachten.
Du musst nichts tun.
Nur schauen, wie sie kommen…
Und wieder gehen.
Alle Wolken ziehen weiter.
Und hinter den Wolken ist der blaue Himmel immer noch da. Die Sonne ist immer noch da.
Die Sonne ist ruhig.
Sie gibt dir Kraft.
Auch wenn du sie gerade nicht siehst: Sie ist immer da.
Atme noch einmal ruhig ein…
Und ruhig wieder aus.
Spür deinen Körper.
Spür den Boden oder den Tisch unter dir.
Beweg langsam deine Finger.
Und wenn du soweit bist,
öffne langsam deine Augen.
Nimm diese Ruhe mit in deinen Tag und denk daran:
Gefühle kommen- und wie die Wolken am Himmel ziehen sie auch wieder vorbei.
Wenn du merkst, dass schwierige Gefühle ganz oft da sind oder dich sehr belasten, hol dir Hilfe von einem vertrauten Erwachsenen, zum Beispiel von jemandem in deiner Familie oder in deiner Schule.
Du bist nicht allein.
Und in dir ist immer ein ruhiger Ort, zu dem du zurückkehren kannst. 🌤️